Startseite Sparten Handball GWW Archivierte Berichte Presseberichte 2012

Platzierungen beim GWW 2012

Herren A
1. SG Achim/Baden
2. Daverden A98
3. 2010 Netyo
4. TSV Morsum

Herren B
1. TV Baden
2. Santa Maria (TSV Daverden 3)
3. TSV Daverden 2
4. P.E.T.-Action (MTV Embsen)

Damen A
1. TV Oyten
2. Hastedter TSV
3. Die Beachees (SG Achim/Baden 1)
4. TSV Kirchlinteln

Damen B
1. MTV Embsen
2. Die Frühstücksrunde (TV Oyten)
3. HSG Harpstedt/Wildeshausen
4. HSG Cluvenhagen/Langwedel

Oldie Damen

1. TV Baden
2. TV Oyten
3. TSV Morsum
4. TuS Harsefeld

Oldie Herren
1. TSV Intschede
2. SG 4/66
3. TSV Cluvenhagen
4. Albis Foxes (Zürich/Schweiz)

Jugendhandballer des Jahres
Simon Bodenstab (mB/A-Jgd)

Handballer des Jahres
Hagen Sperling (1. Herren)

Presseberichte zum GWW 2012

Achimer Kurier vom 19.06.2012

Mit Ergebnis-Handball zum Turniersieg

SG Achim/Baden holt Pokal in Daverden

Von Michael Schön

Die SG Achim/Baden hat das Herren-A-Turnier beim Grün-Weißen Wochenende des TSV Daverden zu ihren Gunsten entschieden. Mit 5:4 allerdings nur knapp setzten sich die Handballer um Kapitän Cord Katz im Finale gegen eine der Mannschaften des Gastgebervereins, die A-Jugend von 1998, durch. Bei den Frauen entwickelte sich das Endspiel dagegen zu einer klaren Angelegenheit für den TV Oyten, der den Hastedter TSV mit 9:5 bezwang.

Daverden. Das Grün-Weiße Wochenende des TSV Daverden spielte sich überwiegend unter dem Grau-Blau eines wolkenverhangenen Himmels ab. Doch konnte der Zeitplan im Gegensatz zum Vorjahr, als das Endrunden-Programm mächtig gestrafft werden musste, eingehalten werden, sieht man einmal von einer kurzen Unterbrechung wegen starken Regens am späten Sonnabendnachmittag ab. Wer alsoauf die unsicheren Wetterprognosen spekuliert hatte und auf die Idee gekommen war, vorsorglich Siebenmeterwerfen zu üben, hatte sich umsonst bemüht.

Die Stammgäste aus Magdeburg, die im vergangenen Jahr den Pokal durch einen Erfolg im Siebenmeterwerfen, über die SG Achim/Baden gewonnen hatten, konnten diesmal keine Mannschaft stellen, haben sich aber bereits fürs kommende Jahr angekündigt, wie Ralf Felden, einer der vom TSV Daverden für das Kleinfeldturnier gestellten sechs Schiedsrichter, berichtete.
Torwart im Feld ausprobiert
Diesmal war also der Weg frei für den unterlegenen Finalisten von 2011. Dabei gab es aber keineswegs einen grandiosen Siegeszug des ausgewiesenen Turnierfavoriten SG Achim/Baden, sondern zweckmäßigen "Ergebnis-Handball", wie Kapitän Cord Katz das unglamouröse Überwinden der einzelnen Hindernisse, begonnen in der ersten Runde gegen den TSV Embsen, nannte. Beim in der 3. Liga durchgereichten Absteiger muss man sich erst einmal langsam an Erfolgserlebnisse herantasten, auf dass sie sich dann in der Punktrunde wieder regelmäßig einstellen mögen.

Auch im Halbfinale gegen den TSV Morsum hatte sich der spätere Sieger nur knapp durchsetzen können. Neben Kapitän Cord Katz und Rückraum-Shooter Tobias Freese konnte Achim/Baden mit Florian Schacht, dem Trainer der SG-Verbandsligamannschaft, einen weiteren Abwehr-Crack stellen – die Basis für den Erfolg, den Schacht nach Toren von Tobias Freese, Tim Borm (2) und Dominik Stoick sicherte. Am ersten Turniertag hatten die Achimer noch fleißig experimentiert, unter anderem auch Torwart Arne von Seelen als Feldspieler aufgeboten. Neben von Seelen und Youngster Maik Thalmann wird übrigens künftig auch Björn Scholvin bei der SG im Tor stehen. Er kehrt zusammen mit Trainer Tomasz Malmon vom VfL Fredenbeck zurück.

Platz drei sicherte sich die Mannschaft von 2010 Netyo. Das im Halbfinale an den Daverdenern gescheiterte Team um Florian Block-Osmers und Patrick Denker schlug den TSV Morsum mit 11:10. Alles Spiele also, die in punkto Spannung nichts zu wünschen übrig ließen.

Im Wettbewerb der Frauen fehlte der Titelverteidiger ebenfalls. Trainer Harald Logemann und seine künftigen Landesliga-Handballerinnen hatten eine Mannschaftsfahrt zur Kieler Woche unternommen und mussten daher den Pokal kampflos dem TV Oyten überlassen, der sich bereits im Halbfinale gegen den TSV Kirchlinteln mit 12:4 deutlich durchgesetzt hatte und dann auch den Hastedter TSV mit 9:5 in die Schranken wies. Ein souveräner Siegeszug der mit etlichen Oberliga-Akteurinnen angetretenen Mannschaft um Kreisläuferin Mette Müller.

Knapp gescheitert ist im B-Turnier-Finale ein von aktuellen und auch ehemaligen Vereinsangehörigen des TV Oyten gebildetes Ensemble, das unter dem Namen "Frühstücksrunde" auflief. Maike Osmers, vor fünf Monaten Mutter geworden, fand mit ihren Gefährtinnen erst im Finale ihren Meister – im TSV Embsen, der mit 10:9 gewann. Die ehemalige TVO-Rückraumlinke, die auf ungewohnter Position (am Kreis) agierte, ist für die kommende Saison wieder als feste Größe im Team des aus der Oberliga Nordsee abgestiegenen TSV Morsum eingeplant.

Bei den Oldie-Turnieren, die am Freitag den Prolog des Grün-Weißen Wochenendes darstellten, gewannen die Männer des TSV Intschede unerwartet deutlich mit 5:2 das Endspiel gegen eine Seniorenmannschaft der SG Achim/Baden. Bei den Damen machte der TV Baden das Rennen, vor dem TV Oyten und dem punktgleichen Vorjahressieger TSV Morsum.

Verdener-Aller-Zeitung vom 18.06.2012

 

Achims Erfolg kein „linkes Ding“

35. GWW: Schacht sichert im Finale 5:4 über Daverden A98 / Oytens Damen vorn / Behrmann strahlt

Von Ulf von der Eltz
 

Den Pokal hielt Florian Schacht in alle Richtungen – als wollte er jedem zeigen, dass der Pott endlich bei der SG Achim/Baden gelandet ist: Mit einem 5:4 im Endspiel über den TSV Daverden A98 sicherte sich das Team gestern den Turniersieg beim 35. Grün-Weißen Wochenende des TSV Daverden, nachdem es im Vorjahres-Finale noch eine 3:5-Niederlage gegen Magdeburg gegeben hatte.

Die Handballer aus Sachsen-Anhalt fehlten diesmal, da sie andere Termine wahrnehmen mussten. „Schade, aber sie haben ihre Teilnahme für nächstes Jahr sowohl mit den Männern als auch mit den Frauen fest zugesagt“, nahm es Mitorganisator Eckhard Behrmann gelassen. Konnte er auch, denn die 35. Auflage des traditionellen Events war ohnehin wieder einmal ein voller Erfolg. „Es lief alles reibungslos ab, da muss ich mich bei sämtlichen Helfern, den 20 Schiedsrichtern und meinem Orga-Team bedanken“, strahlte Behrmann. Zusammen mit Ralf Felden, Klaus Fricke, Sören Böttcher, Manfred Kopp und Ralf Plöger hatte er rund 200 Partien an drei Tagen über die Bühne gebracht. Und auch der Wettergott spielte im Gegensatz zu 2011 mit – nur am Sonnabend hatte es eine kurze Unterbrechung wegen Regens gegeben.

Die beiden wichtigsten Pokale blieben im Kreis Verden, weil der TV Oyten das Endspiel der Damen A mit 9:5 gegen den Hastedter TSV gewann. „Ein Erfolg, den wir uns erkämpft haben. Wir waren halt die am höchsten spielende Mannschaft im Turnier und haben die Favoritenrolle bestätigt“, freute sich Patricia Lange. Dritter wurden die Beachees von der SG Achim/Baden durch ein 9:4 über den TSV Kirchlinteln.

Den Triumph der SG-Herren machte in einem spannenden Finale letztlich Florian Schacht perfekt. Zehn Sekunden vor Schluss markierte er das 5:4, den letzten Angriff der Daverdener A98 blockte der Coach der Verbandsliga-Truppe. Der Turniersieg geht in Ordnung, weil die Achimer ohne Niederlage blieben. Schacht: „Mit einer guten Mischung haben wir uns den Pott über unsere starke Deckung geholt.“ Und das ohne einen Linkshänder im Team – es war also kein „linkes Ding“ der SG. Das 3:0 durch zwei Treffer von Tim Borm sowie einen von Tobias Freese gab Achim fast her, weil Sven Raddatz mit zwei Hammerwürfen auf 2:3 für die Daverdener, die wie immer ihre A-Jugend von 1998 auf Feld geschickt hatten, verkürzte. Apropos Raddatz: Den Rechtshänder hatte Hauke Oppermann vom THW Kiel III (Schleswig-Holstein-Liga) ausgeliehen, wo er selbst seit einigen Jahren spielt. Nach Dominik Stoicks 4:2 brachte der verletzte Oppermann seine Truppe durch zwei Strafwürfe zum 4:4 wieder ins Geschäft. Nach mehreren starken Paraden der Keeper Arne von Seelen (SG) und auf der anderen Seite Christof Meyer entschied dann Schacht das Match. Bei Achim/Baden half Oliver Schaffeld von Landesliga-Absteiger HSG Verden-Aller aus.

Vorbericht aus dem Achimer Kurier vom 13.06.2012

TSV Morsum als Pokalverteidiger gefordert

Grün-Weißes Wochenende beim TSV Daverden / Auftakt am Freitag mit Seniorenwettbewerben

Von Michael Schön

Langwedel. Der TSV Daverden hat nach erfolgtem Meldeschluss jetzt die Gruppeneinteilung für das Grün-Weiße Wochenende vorgelegt, das vom bevorstehenden Freitag bis zum Sonntag bereits zum 35. Mal auf der Sportanlage des niedersächsischen Handball-Verbandsligisten stattfindet. Für das Herrenturnier sind nicht weniger als 27 Mannschaften in die Gruppenauslosung gekommen, bei den Damen sind es immerhin 23.

Etwas schwächer besetzt sind die Felder bei den männlichen und weiblichen "Oldies", die bereits am Freitag (ab 17.30 Uhr) gefordert sind. Die Damen und Herren nehmen den Kampf um Tore, Punkte und Plätze am Sonnabend um 12 Uhr auf und tragen am Sonntag ihre Finalrunde aus.

Bei den Damen qualifizieren sich die vier Gruppenersten und die beiden besten Gruppenzweiten für die A-Endrunde, weitere acht Mannschaften ermitteln im B-Cup die weitere Platzierungsfolge. Bei den Herren ereichen die fünf Gruppenersten und der beste Gruppenzweite das A-Finale, während die nächstbesten acht Mannschaften aus der Vorrunde um den B-Cup spielen.

Im vergangenen Jahr kam es beim dreitägigen Daverdener Kleinfeld-Handballturnier zu einer höchst unerwünschten Premiere. Wegen starken Regens, der bereits am Sonnabend für erhebliche Verzögerungen gesorgt hatte, musste am dritten Turniertag vom Austragungsmodus abgewichen werden.

Die Entscheidungen fielen schließlich im Siebenmeterwerfen. Es siegten der TSV Morsum bei den Damen A und die Mannschaft aus Magdeburg bei den Herren A, wobei die Gäste aus der Bördestadt sich mit 5:3 gegen die SG Achim/Baden II durchsetzten. Titelverteidiger ist der TSV Morsum auch im Seniorinnen-Wettbewerb, während bei den männlichen Oldies der TSV Intschede als Vorjahressieger an den Start geht.

Die Mannschaften aus Magdeburg, in der Vergangenheit stets ebenso weit gereiste wie gern gesehene Gäste, sind diesmal nicht mit von der Partie, doch die Damenmannschaft des TSV Morsum, gerade aus der Oberliga Nordsee abgestiegen, ist gewillt, ihren 2011 gewonnenen Pokal verteidigen, wobei sie auf starke Konkurrenz treffen wird. Auch der Drittliga-Verein TV Oyten ist gemeldet, doch auch hier ist allerdings völlig offen, mit welchen Spielerinnen er eintreffen wird.

Ähnliches gilt beispielsweise für den ATSV Habenhausen im Wettbewerb der Herren, in dem wieder mit den bekannten Größen zu rechnen ist. Dazu zählen die Daverdener A98 um die Brüder Stefan und Holger Willus sowie "2010 Netyo" um die seit Jahren für die SG Achim/Baden spielenden Ex-Oytener Patrick Denker und Florian Block-Osmers.

Das Grün-Weiße Wochenende ist freilich nicht nur ein Handballturnier für Spezialisten, sondern übt auch auf Betreiber anderer Sportarten eine große Anziehungskraft aus. So haben beispielsweise die "Schlosspark-Kicker" vom Fußball-Landesligisten TSV Etelsen erneut ihre Teilnahme angekündigt. Alles in allem steht nicht, wie es in der Halle üblich ist, der sportliche Wettstreit im Vordergrund, sondern das gegenseitige Kennenlernen oder ein Auffrischen bereits bestehender Kontakte.

Zweiter Höhepunkt des Grün-Weißen Wochenendes ist neben den sonntäglichen Finals die Grün-Weiße Nacht, die um 21 Uhr beginnt und in deren Verlauf die Showband Chess für Partystimmung sorgen soll. Am Freitag erfolgt die musikalische Begleitung der Oldie-Night durch die Gruppe Return.

Es gibt beim Grün-Weißen Wochenende ein umfangreiches Rahmenprogramm, unter anderem mit Human-Table-Soccer. Auch für kindgerechte Unterhaltung ist gesorgt. Nach der Siegerehrung folgt Livemusik mi Stephan Bierstedt-Bruhn.

Ab 14 Uhr sind die Minis und Maxis sowie die weibliche und männliche E-Jugend mit ihren Handball-Turnieren an der Reihe. Dass auch der Nachwuchs zum Abschluss des Grün-Weißen Wochenendes sein Können zeigen kann, hat in Daverden inzwischen gute Tradition. Die Wettbewerbe für die Jugendlichen sind nun schon zum zehnten Male ausgeschrieben worden und stießen stets auch auf sehr großes Zuschauerinteresse.
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