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Presseberichte 2007

Berichte vom Turnier

Weserkurier vom 20.06.2007

Handball und Partystimmung
30. Grün-Weißes Wochenende des TSV Daverden mit 103 Mannschaften

LANGWEDEL-DAVERDEN (FR). Hochklassiger Handballsport und ausgelassene Partystimmung: Die Mischung stimmte beim 30. Grün-Weiße Wochenende des TSV Daverden, das wieder einmal ein voller Erfolg war, wie die Veranstalter mitteilen.

An drei Tagen waren die Daverdener Gastgeber für 103 Mannschaften aus nah und fern. Die Gäste waren sogar aus Berlin, Magdeburg, Leipzig, Rostock, Dortmund, Neumünster, Göttingen angereist, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können.

Auf den sechs Spielfeldern des Sportplatzes waren nahezu 280 Handballspiele erforderlich, um in allen Leistungsklassen die Sieger und Platzierten zu ermitteln. Im Rahmen der Siegerehrung wurden traditionell auch die Daverdener Handballer des Jahres geehrt. Jugendhandballerin des Jahres 2007 wurde Alina Stegmann. Die A-Jugendliche spielt seit 1996 Handball und hat sich in ihrer Mannschaft zu einer Leistungsträgerin entwickelt. Zusätzlich glänze sie durch ein gutes Sozialverhalten und übernehme verantwortungsvoll auch zusätzliche Arbeitsdienste und Aufgaben, hieß es.

Zum Handballer des Jahres wurde Daniel Beinker ernannt. Der 23-Jährige ist gleichzeitig Spielmacher und Torjäger der 1. Herrenmannschaft. Mit 192 Saisontoren sorgte Beinker dafür, dass das Team ungeschlagen die Landesligameisterschaft gewann und in der kommenden Spielzeit in der Verbandsliga spielen wird.

Verdener-Aller-Zeitung vom 18.06.2007

Michaels folgenschwerer Lapsus
30. Grün-Weißes Wochenende: Daverdens Torhüter ermöglicht Magdeburg die Titelverteidigung

Von Kai Caspers

DAVERDEN Der TSV Daverden erwies sich bei der nunmehr 30. Auflage des Grün-Weißen Wochenendes einmal mehr als glänzender Gastgeber. Und das nicht nur, weil der Zeitplan trotz zeitweiliger Wetterkapriolen nahezu perfekt eingehalten wurde. Nein, auch sportlich. Denn: Im Finale der Herren A-Konkurrenz überkam Torhüter Ronny Michael von Daverden 98 kurz vor dem Ende scheinbar das schlechte Gewissen. Kurzerhand leistete er sich einen fatalen Fehlpass, den Titelverteidiger Magdeburg in der Verlängerung zum entscheidenden 9:8-Siegtreffer nutzte. Auch Magdeburgs Damen gelang durch einen Finalerfolg über Pädagogik Rostock das "Double".
Bei den Herren hatte es zuvor jedoch lange Zeit danach ausgesehen, als sollte die ehemalige Daverdener A-Jugend den mit drei Zweitliga-Spielern angetretenen Gästen einen Strich durch die Rechnung machen. Allen voran Ronny Michael erwies sich dabei als Schrecken des Titelverteidigers. Während in der Offensive Jan-Dirk Eggers und Holger Willus die Akzente setzten, entschärfte Michael nicht nur einige Harpunen der Magdeburger, sondern parierte darüber hinaus zwei Siebenmeter. So auch kurz vor dem Ende, als er seinem Team den Gang in die Verlängerung rettete. Allerdings avancierte er dort zum Pechvogel, als ihm kurz vor Ultimo der Lapsus unterlief. "Letztlich fehlte uns nur das nötige Quäntchen Glück. Schließlich haben wir beim 8:8 nur den Innenpfosten getroffen", verwies der Torhüter auf einen Wurf des jetzigen Oldenburgers Eggers.

Im kleinen Finale, welches zum Unwillen der Organisatoren in einem Fußballspiel ausgetragen wurde, behauptete sich Wift/Neumünster gegen das Team Netyo 2010, welches von Achim/Badens Rechtsaußen Patrick Denker gecoacht wurde, mit 2:0.
Bei den Herren B ging der Titel an Wift/Neumünster III, gefolgt von Hamburg Nord und dem zehnfachen Teilnehmer Adler Marienhof.
Spannung pur auch bei den Damen A. Mit Titelverteidiger Magdeburg und Pädagogik Rostock, bei der die Ex-Morsumerin Nadja Dreyer aushalf, standen sich die beiden Favoriten auch im Finale gegenüber. Und wie bereits in der Zwischenrunde hatten die wesentlich jüngeren Magdeburgerinnen auch dieses Mal das bessere Ende auf ihrer Seite und gewannen denkbar knapp. Auf dem dritten Platz landete nach dem Fernbleiben des SV Werder Bremen der Hastedter TSV, gefolgt vom MTV Embsen.

Bei den Damen B stand die HSG Cluvenhagen/Langwedel dicht vor dem Turniergewinn. Letztlich wurde dem Kreisoberliga-Aufsteiger aber die Wurfschwäche gegen das Team Hamburg Nord zum Verhängnis - 4:5. Dritter wurde mit der HSG Verden-Aller eine weitere Mannschaft aus dem Kreis. Die HSG behauptete sich gegen Warnemünde mit 5:3.
Zu einer Premiere kam es im Rahmen der Siegerehrung. Sie wurde in Anbetracht der äußeren Umstände erstmals im Zelt ausgetragen. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. Zwar hatte "Macher" Eckhard Behrmann auch einige kritische Worte parat, doch alles in allem sprach er von einer überaus gelungenen Veranstaltung. Und mit den Worten "Schon jetzt freue ich mich auf die 31. Auflage" verabschiedete er alle Aktiven in die nun folgende Sommerpause.

Weserkurier vom 18.06.2007

Oyten II spielt noch keine Rolle
Vorrunden-Aus des hochgehandelten Damen-Oberligisten in Daverden

Von unserem Mitarbeiter Jürgen Honebein

DAVERDEN. Das Grün-Weiße Wochenende des TSV Daverden ist seinem Ruf als Fest für Handballer einmal mehr gerecht geworden. Die Veranstaltung bot zum Abschluss der Saison drei Tage lang die richtige Mischung aus Sport und Unterhaltung.In diesem Jahr gab es für den TSV Daverden mehrere Gründe zum Feiern. Es stand die 30. Auflage des Grün-Weißen Wochenendes an, außerdem besteht der Verein seit 75 Jahren. Hinzu kam, dass die beiden stärksten Daverdener Herrenmannschaften Meister ihrer Klassen geworden sind und dadurch den Aufstieg schafften. Angemessen also, dass die beiden Bands Return und Chess den Gästen am Freitag- und Sonnabendabend im vollen Festzelt bis in die Morgenstunden einheizten. Die Stimmung in beiden Nächten war prächtig.Bei den A-Turnieren der Frauen und Männer waren jeweils Mannschaften aus Magdeburg Titelverteidiger. Die Magdeburger Mannschaften setzen sich hauptsächlich aus Studenten zusammen, die keinem Verein angehören, sondern an der Uni nur zum Spaß spielen. Bei den Damen konnte die Magdeburger Auswahl den Titel erfolgreich verteidigen, sie gewann das Finale mit 5:3 gegen eine Auswahl aus Rostock. Erstmals betreute Oytens früherer Herrencoach Jörg Leyens die Oytener Oberliga-Damen, mit denen er in der kommenden Saison große Ziele verfolgt. Mit Torfrau Antje Bohling und Linksaußen Lorena Pabelick kann Leyens bereits auf zwei hochkarätige Neuzugänge aus der aufgelösten Regionalliga-Mannschaft des Harpstedter TB zurückgreifen. Beim Daverdener Turnier jedoch spielte der TV Oyten II noch keine entscheidende Rolle, er schied bereits nach der Vorrunde aus.Bei den Herren A hatte in der Vorrunde vor allem die SG Wift/Neumünster einen starken Eindruck hinterlassen, wurde ihrer Favoritenrolle in den Finalspielen aber nicht mehr gerecht. Im Halbfinale schied die Mannschaft gegen den TSV Daverden 98 aus. Auch hier gab es eine erfolgreiche Titelverteidigung, die Magdeburger Männer bezwangen den TSV Daverden 98 mit 9:8 nach Verlängerung. Nach der regulären Spielzeit hatte es 7:7 gestanden. Dritter wurde hier 2010 Netyo, ein Team um den Achimer Zweitliga-Mittelangreifer Florian Block-Osmers.Die SG Achim/Baden blieb in diesem Jahr weit hinter den Erwartungen zurück. Nicht eine Mannschaft der SG überstand die Vorrunde. Auch Landesliga-Aufsteiger TSV Walle blieb früh auf der Strecke. Die Mannschaft um Mario Rosebrock hatte nur sieben Spieler zur Verfügung und schied nach der Vorrunde aus. "Für uns war die Saison gleich nach dem letzten Punktspiel beendet. Wir sind längst in der Sommerpause und wollten hier nur Spaß haben", stellte Rosebrock klar.Die mit Abstand größte Beteiligung gab es bei den B-Turnieren der Damen und Herren, in denen Mannschaften bis hin zur Kreisliga vertreten waren. Insgesamt 51 Teams bewarben sich um den Turniersieg. Bei den Damen B erreichte überraschend die HSG Cluvenhagen/Langwedel das Endspiel, verlor es aber unglücklich (4:5) gegen die SG Hamburg-Nord. Dennoch ein schöner Erfolg für den Aufsteiger in die Kreisoberliga. Platz drei ging an die HSG Verden-Aller nach einem 5:3-Sieg gegen die SG Warnemünde. Bei den Herren B hatte die dritte Mannschaft der SG Wift/Neumünster die Nase vorn vor der SG Hamburg- Nord. Teams aus dem Kreis Verden konnten hier nicht in die Entscheidung eingreifen.Nach den Oldie-Turnieren am Freitagabend hatten besonders der TS Woltmershausen bei den Damen und der VSK Osterholz-Scharmbeck bei den Männern Grund zum Feiern. Woltmershausen gewann das Turnier nach Platz zwei im vergangenen Jahr. Bei den Herren schlug Osterholz-Scharmbeck die Balonmanos im Endspiel nach Siebenmeterwerfen (4:3).

Vorberichte

Weserkurier vom 15.06.2007

Den Anfang machen heute Abend die Handball-Oldies


Fürs "Grün-Weiße Wochenende" in Daverden haben 103 Mannschaften gemeldet / Magdeburg bei Damen und Herren Pokalverteidiger
Von unserem Mitarbeiter Jürgen Prütt

DAVERDEN. 103 Mannschaften, um die 1000 Aktive und fast 200 Zelte: Auch bei der 30. Auflage des "Grün-Weißen Wochenendes" der Handballer des TSV Daverden wird die Sportanlage des TSV bis zum Bersten gefüllt sein. Wie in jedem Jahr lockt vor allen Dingen die richtige Mischung aus Sport und Feiern viele Handballteams in den Flecken Langwedel.Der TSV Daverden hat in diesem Jahr dann auch gleich noch mehrere Gründen zum Feiern. So besteht die Handballabteilung seit 75 Jahren, und beiden Elite-Herrentams des TSV gelang der Aufstieg. Der Startschuss fällt bereits am heutigen Freitag um 17.30 Uhr mit den Oldieturnieren der Damen und Herren. Dort werden mit Sicherheit wieder zahlreiche Ex-Größen den Ball in die Hand nehmen, und bei den Männern darf natürlich auch das Team der "Balonmanos" nicht fehlen - einer Auswahlmannschaft mit einigen ehemaligen Bundesligaspielern des TSV Verden.Im Anschluss an die Turnierspiele ab 21 Uhr wird die Oldieband "Return" für Stimmung sorgen und am morgigen Sonnabend bringt die Showband "Chess" die abgekämpften Sportler schnell wieder auf die Beine. Ab 12 Uhr beginnen am Sonnabend die Vorrundenspiele der Damen- und Herrenkonkurrenz. Die Zwischenrunde folgt dann am Sonntagmorgen ab 9.30 Uhr. Bei den Damen ab Kreisoberliga bekommt es der Pokalverteidiger aus Magdeburg mit den Regionalligavertretungen aus Hastedt und vom SV Werder Bremen zu tun. Aber auch die Oberligisten TV Oyten II und TSV Morsum wollen ein ernstes Wörtchen im Kampf um den Sieg mitreden. Nicht dabei ist in diesem Jahr die erste Mannschaft des TVO. Bei den Männern stechen neben der SG Achim/Baden und dem Titelverteidiger aus Magdeburg die Verbandsligisten Oyten und Daverden heraus. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist "2010 Netyo". Es handelt sich um den Norddeutschen Vizemeister der A-Jugend des Jahres 2002 vom TV Oyten mit Florian Block-Osmers von der SG Achim/Baden an der Spitze.

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